Bodensee-Oberschwaben – Ein außergewöhnliches Maß an Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Leidenschaft für das Kfz-Gewerbe zeichnet die beeindruckende ehrenamtliche Laufbahn von Werner Göldner aus. Über einen Zeitraum von 39 Jahren hinweg hat er die Arbeit der Innung des Kfz-Gewerbes Bodensee-Oberschwaben entscheidend mitgestaltet und nachhaltig geprägt.
Bereits im Jahr 1987 übernahm Göldner Verantwortung als Handelsobmann und Vorstandsmitglied – Funktionen, die er bis 2026 mit großer Kontinuität und Verlässlichkeit ausübte. Darüber hinaus engagierte er sich von 1996 bis 2004 als stellvertretender Obermeister. Nach einer Phase als Vorstandsmitglied von 2005 bis 2010 kehrte er 2011 erneut in das Amt des stellvertretenden Obermeisters zurück und führte dieses bis 2026 mit großem persönlichen Einsatz fort.
Neben seinem Wirken auf Innungsebene brachte Werner Göldner seine Expertise auch auf Landesebene ein. Als Delegierter der Kfz-Innung im Landesinnungsverband setzte er sich für die Interessen des Gewerbes ein. Darüber hinaus wirkte er aktiv im Berufsbildungsausschuss sowie in der Tarifkommission mit und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Ausbildung sowie zur Gestaltung fairer Rahmenbedingungen in der Branche.
Ein weiterer zentraler Aspekt seines Engagements war die aktive Mitwirkung an politischen Entscheidungsprozessen. Werner Göldner verstand es stets, die Perspektive der Praxis klar und nachvollziehbar gegenüber politischen Entscheidungsträgern zu vertreten. Er sah es als essenziell an, die tatsächlichen Herausforderungen und Bedürfnisse des Kfz-Gewerbes direkt und ungefiltert in politische Diskussionen einzubringen. Mit großer Strahlkraft, Offenheit und Furchtlosigkeit sprach er Themen an, vertrat Positionen und setzte sich konsequent für die Belange der Betriebe ein. Gerade diese authentische und ehrliche Kommunikation machte ihn zu einer geschätzten Stimme im Dialog zwischen Handwerk und Politik.
Sein Engagement war stets von dem Wunsch geprägt, das Kfz-Gewerbe nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gemeinschaftlich zu stärken. „Das Ehrenamt war für mich immer mehr als eine Aufgabe – es war eine echte Bereicherung“, so Göldner rückblickend. Besonders hebt er den starken Zusammenhalt und die ausgeprägte Kollegialität innerhalb der Branche hervor, die ihn über Jahrzehnte begleitet haben.
Ein besonderes Anliegen ist es ihm, seine Erfahrungen an die nächste Generation weiterzugeben. Er ermutigt junge Menschen, sich nicht nur in Sportvereinen, sondern auch beruflich ehrenamtlich zu engagieren. Dabei spricht er sowohl die Automobilkaufleute, als auch die Mitarbeiter im technischen Bereich an. Eine gesunde Mixtur aus beiden Bereichen bei den Amtsträgern öffnet den Blick und berücksichtigt alle Belange im Kfz-Gewerbe, ob Verkauf oder Werkstatt. Aus seiner Erfahrung heraus ist es wichtig, sich in dem Bereich einzubringen, in dem man über eigene berufliche Expertise verfügt: „Dort kann man echten Mehrwert stiften und gleichzeitig selbst enorm von den Erfahrungen anderer profitieren. Der kollegiale Austausch ersetzt viele Unternehmensberater.“
Die positiven Auswirkungen seines ehrenamtlichen Einsatzes spiegeln sich auch in seinem unternehmerischen Erfolg wider. Für ihn war das Engagement stets ein zentraler Stützpfeiler seiner beruflichen Laufbah0n.
Auch nach seinem aktiven Wirken bleibt Werner Göldner der Branche verbunden: Bis heute pflegt er den Austausch mit Weggefährten und ehemaligen Kollegen – unter anderem bei regelmäßigen Stammtischen.
Mit seinem jahrzehntelangen Einsatz hat Werner Göldner Maßstäbe gesetzt und ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie wertvoll und prägend ehrenamtliches Engagement im Handwerk und darüber hinaus sein kann.

Foto + Bericht: Dr. Hanna-Vera Müller, Pressesprecherin der Innung des Kfz-Gewerbes Bodensee-Oberschwaben