Innung des Kfz-Gewerbes Bodensee-Oberschwaben ehrt Absolventen der Sommergesellenprüfung 2026
Mit Stolz, Anerkennung und viel Applaus wurden die frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen der Innung des Kfz-Gewerbes Bodensee-Oberschwaben im Rahmen der Lehrabschlussfeier in der Bildungsakademie Friedrichshafen offiziell in das Berufsleben verabschiedet.
Die Veranstaltung machte einmal mehr deutlich: Hinter jedem erfolgreichen Ausbildungsabschluss stehen nicht nur Fleiß, Talent und Durchhaltevermögen der Auszubildenden, sondern auch engagierte Ausbildungsbetriebe, Lehrkräfte, Prüfer sowie die Unterstützung von Familien und Freunden. Gemeinsam feierten sie einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg in die berufliche Zukunft.
Obermeister Wilfried Reichle begrüßte die zahlreichen Gäste und gratulierte den Absolventinnen und Absolventen zu ihrer hervorragenden Leistung. In seiner Ansprache betonte er die große Bedeutung qualifizierter Fachkräfte für das Kfz-Gewerbe und würdigte das Engagement aller Beteiligten, die die jungen Menschen während ihrer Ausbildung begleitet haben. „Machen Sie weiter!“ forderte er die Junggesellinen und Jungesellen auf, voller Zuversicht in die „Karriere mit Lehre“ zu starten.
Auch Schulleiter Stefan Oesterle von der Claude-Dornier-Schule Friedrichshafen richtete ein Grußwort an die Absolventinnen und Absolventen und ermutigte sie, den eingeschlagenen Weg mit Neugier, Lernbereitschaft und Begeisterung fortzusetzen. Lebenslanges Lernen werde gerade im Kfz-Handwerk zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Er berichtet über künstliche Intelligenz als Erfolgsfaktor des modernen Kfz-Handwerks. Sie unterstützt Betriebe bei der Fahrzeugdiagnose, der Werkstattorganisation, der Ersatzteilidentifikation oder im Kundenservice und schafft Freiräume für das Wesentliche: die fachliche Kompetenz und das handwerkliche Können der Mitarbeitenden.
Einblicke in die Gesellenprüfung gab Geschäftsführer Franz Moosherr. Er hob das hohe fachliche Niveau der Prüflinge hervor und unterstrich, dass die neuen Gesellinnen und Gesellen bestens auf die vielfältigen Herausforderungen einer Branche vorbereitet seien, die sich durch Digitalisierung, alternative Antriebstechnologien und intelligente Fahrzeugtechnik stetig weiterentwickelt. „Das Handwerk gehört zu den Gewinnern, vor allem in Bezug auf künstliche Intelligenz! Wo sich andere schwertun und um ihren Arbeitsplatz bangen, ergeben sich im Kfz-Handwerk großartige Chancen für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben“ motiviert der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft die Berufsanfänger.
Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die feierliche Übergabe der Gesellenbriefe durch Obermeister Wilfried Reichle, den Prüfungsvorsitzenden Ralf Stark und Geschäftsführer Franz Moosherr. Für viele war dieser Moment der verdiente Lohn nach dreieinhalb Jahren intensiver Ausbildung – begleitet von lang anhaltendem Applaus der Gäste.
Besondere Anerkennung erhielten die Prüfungsbesten des Jahrgangs, die mit hervorragenden Leistungen ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Die Innung zeichnete insgesamt 14 Nachwuchsfachkräfte aus. Den ersten Platz sicherte sich Jakob Lider vom Autohaus Hecht GmbH in Weingarten mit der Traumnote 1,3. Es folgte Luca Lorch von der Seitz GmbH in Ravensburg mit der Note 1,5. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Anthony Lachotta (Autohaus Rhein Bodensee), Sven Jurisch (Gerhard Lang), Fabian Walther (VWA), Jonas Buhl und Maik Julian Dietrich von Lindel + Zeller GmbH), Maximilian Funk (Autohaus Riess GmbH), Max Retcher (Zwerger GmbH & Co. KG), Frank Schibler (Auer Gruppe GmbH), und Erik Ratz (Autohaus Ebner GmbH), Phil Glasbrenner (Autohaus Wildi oHG), Sander Schlegel (Straub Autotechnik GmbH) sowie Silvan Fischer (Bolter GmbH). Ihre Leistungen spiegeln das hohe Ausbildungsniveau der regionalen Kfz-Betriebe wider und zeigen eindrucksvoll das Potenzial des Fachkräftenachwuchses in Bodensee-Oberschwaben.
Die Lehrabschlussfeier zeigte eindrucksvoll, wie wichtig eine starke Ausbildung für die Zukunft des Kfz-Handwerks ist. Die neuen Fachkräfte verfügen über das Know-how, um den technologischen Wandel der Branche aktiv mitzugestalten – von modernen Diagnosesystemen bis hin zur Elektromobilität.
Beim anschließenden Abendessen nutzten Absolventinnen und Absolventen, Ausbilder, Familien sowie Vertreter der Innung die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zum gemeinsamen Feiern. Die gelungene Veranstaltung setzte damit ein starkes Zeichen für die Wertschätzung des Berufsnachwuchses und die Zukunftsfähigkeit des regionalen Kfz-Gewerbes.
Quelle Bericht + Foto: Dr. Hanna-Vera Müller, Pressesprecherin der Innung des Kfz-Gewerbes Bodensee-Oberschwaben
