Viele Gäste haben sich am Mittwoch, 15.07.2026 auf der Waldburg, einem besonderen Ort der Baukunst eingefunden, um dabei zu sein, wenn die ausgelernten Maurer und Hochbaufacharbeiter ausgezeichnet werden und die Gesellenprüfungszeugnisse erhalten.
Otto Birk Obermeister der Bau-Innung begrüßte die Gäste, darunter Bauunternehmer, Berufschullehrer, Kreishandwerkerschaft, Vertreter der Schlagmann Edmüller Stiftung und der Bauwirtschaft, sowie Eltern und Geschwister der Absolventen. Dabei stellt er die Hauptpersonen des Abends, die Hochbaufacharbeiter und Maurergesellen in den Vordergrund.
Matthias Schützbach Mitglied der Vorstandschaft und Vorsitzender der Prüfungskommission freut sich darüber, dass die neuen Junggesellen mit der Ausbildung am Bau eine besondere Ausbildung absolviert haben. Das Arbeiten mit den eigenen Händen, wobei jeder Handgriff sitzen muss, aber auch die Teamarbeit, die Verantwortung und der körperliche Einsatz zeichnen das Arbeiten auf der Baustelle aus. Was er das Schönste an dem Maurerberuf findet, dass jeder seine Spuren teilweise über Generationen in der Baulandschaft hinterlässt, wie man an der Waldburg beispielhaft sehen kann. Ein Beruf mit Zukunft. Werden in der Bauwirtschaft doch nach wie vor Fachkräfte gesucht. „Macht gerne Werbung bei Freunde für unseren schönen Beruf“ so Matthias Schützbach an die Junggesellen.
Die Hochbaufacharbeiter und Maurergesellen erhielten ihre Zeugnisse und Gesellenbriefe. Im Anschluss wurden die Besten 3 Maurer von den Vertretern der Schlagmann Edmüller Stifung ausgezeichnet. Der Prüfungsbeste bekam einen Gutschein in Höhe von 400 Euro und die punktgleichen Zweiten jeweils einen Gutschein über 300 Euro. Bruno Lenhardt, selbst gelernter Maurer, wertschätzte die Junggesellen unter anderem mit den Worten: „Denn KI baut noch keine Häuser“. Auch die Bau-Innung Ravensburg überreichte den Besten ein besonderes Geschenk für die Anerkennung der guten Leistung.
Danach durften alle Gäste mit Truchsess Maximilian eine Führung durch die Waldburg machen und erfuhren die Wichtigkeit des Hauses Waldburg über die Jahrhunderte bis heute für unsere Region. Zum Abschluss trafen sich alle Bauprofis wieder in der Schenke zum Abendessen am offenen Feuer und ließen den Abend gemütlich ausklingen.
Bericht: Angelika Schützbach

und Hochbaufacharbeiter auf der Waldburg. Foto: Angelika Schützbach